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"Nette Worte kosten nicht viel. Sie erreichen aber eine Menge." Diese Worte sind von Blaise Pascal überliefert. Sie passen gut als Leitgedanke für ein Projekt, das unsere Unterstützung verdient. Wenn Sie noch überlegen, wen Sie in der Adventszeit unterstützen können, dann möchten wir Ihnen die Menschen ans Herz legen, die nicht nur nette, hilfreiche Worte für jedermann finden, sondern auch ein offenes Ohr für Menschen in Notlagen haben. Und dies tun sie Tag und Nacht, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr:
die 120 Ehrenamtlichen der Essener Telefonseelsorge. Rund 40.000-mal hat im zu Ende gehenden Jahr das Telefon bei den Telefonseelsorgern in Essen geklingelt. Die Anruferinnen oder Anrufer haben die Nummer 0800/1110111 oder -222 gewählt. Auf die Gespräche mit ihnen haben sich die Ehrenamtlichen am Anfang ihres Wirkens ein Jahr lang in intensiven Schulungen vorbereitet, immer wieder besuchen sie Fortbildungsveranstaltungen und arbeiten in Gruppenarbeit die oft belastenden Gespräche auf. Über 50 Jahre gibt es das Angebot schon. Inzwischen sind neue Möglichkeiten der Kontaktaufnahme hinzugekommen, die besonders von jüngeren Menschen genutzt werden. In Essen läuft gerade die Ausbildung für die Mail-Seelsorge. Was allen gemeinsam ist: Die Menschen wissen, dass ihnen jemand zuhört. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger vermitteln ihnen das Gefühl: "Du bist mir jetzt wichtig. Ich nehme mir Zeit für Dich, weil Du es wert bist, dass Dir jemand zuhört." Die Anrufenden schätzen die Anonymität. Namen spielen keine Rolle, die Telefonnummern tauchen nicht auf, werden nicht gespeichert. Viele wollen ihre Angehörigen, ihre Freunde nicht mit ihren schweren Zweifeln und Problemen belasten. In jedem zehnten Gespräch spielen Suizidgedanken eine Rolle. Oft geht es aber auch nur darum, die Einsamkeit der Anruferinnen und Anrufer zu teilen. Das Gespräch am Telefon ist nicht selten der einzige menschliche Kontakt in der Woche. Und es gibt viele, sehr viele einsame Menschen in unserer Umgebung. Telefonseelsorger wissen das. Sie reden auf Augenhöhe mit den Menschen. Sie verurteilen niemanden. Sie versuchen zu verstehen, zu entlasten, zu stärken. Wer sich für die Mitarbeit bei der Telefonseelsorge entscheidet, verpflichtet sich zu 16 Stunden Telefondienst im Monat – auch nachts, auch am Wochenende, auch an Heiligabend und Silvester. Manche sind schon im Ruhestand, viele tun das neben ihrem Beruf. Der Einsatz verdient Respekt und Anerkennung. Öffentlich kann das nie erfolgen. Telefonseelsorger und -seelsorgerinnen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Der Förderverein Essener TelefonSeelsorge finanziert wichtige Zusatzangebote: Vortragsabende, Dozenten für Fortbildungen und Zuschüsse zu Tagungsgebühren für die Ehrenamtlichen. Unterstützen Sie bitte diese wichtige Aufgabe. Man könnte das Eingangszitat von Blaise Pascal in diesem Sinn ein wenig abwandeln: "Ein kleine Spende kostet nicht viel. Sie erreicht aber eine Menge."
©Foto Copyright: Telefonseelsorge Deutschland
Projektort: Essen, Deutschland
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Ansprechpartner:

K. Diemer

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